16. April 2026
Auszeichnung der diesjährigen Siegerinnen und Sieger sowie der besten Projektgruppen in München.
Hier stehen Bayerns junge Forschertalente im Rampenlicht. Die Rede ist vom renommierten Landeswettbewerb „Jugend forscht“, der in diesem Jahr in die 61. Runde geht. Am Mittwoch wurden nun die diesjährigen Siegerinnen und Sieger sowie die besten Projektgruppen für ihre herausragenden Leistungen bei Rohde & Schwarz in München ausgezeichnet.
Bayerns Kultusministerin Anna Stolz freute sich mit den Gewinnerinnen und Gewinnern: „Neugier ist der beste Treibstoff für Innovation – das haben die genialen Ideen beim diesjährigen Landeswettbewerb ‚Jugend forscht‘ wieder einmal gezeigt. Wer heute experimentiert und Mut hat, Neues auszuprobieren, der prägt die Welt von morgen. Ich gratuliere allen Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern ganz herzlich zu ihrem tollen Erfolg. Euer Forschergeist ist eure Superkraft und Vorbild für andere! Mein Dank gilt besonders auch allen Lehrkräften, denn sie geben den nötigen Rückenwind für ganz große Leistungen!“
Auch Dr. Wolfgang Mutter, der als Abteilungsleiter der Gymnasialabteilung im Kultusministerium in diesem Jahr Siegerinnen und Sieger auf der Veranstaltung auszeichnete, gratulierte den Gewinnerinnen und Gewinnern: „Die präsentierten Schülerarbeiten machen deutlich: Junge Menschen bringen sich aktiv in die Gestaltung unserer Zukunft ein − insbesondere durch ihre Stärke in den MINT-Fächern. Dabei erwerben sie sich Kompetenzen, die sie selbst voranbringen und die wir alle dringend für Innovation und Fortschritt brauchen. Ich ermutige alle jungen Forscherinnen und Forscher, ihren Weg weiterzugehen und drücke ihnen für das Bundesfinale Ende Mai ganz fest die Daumen.“
Hintergrundinformationen zum Landeswettbewerb „Jugend forscht“
Der diesjährige Wettbewerb „Jugend forscht“ für die Altersstufe 15 bis 21 Jahre steht unter dem Motto „Maximale Perspektive“. Hierzu konnten Einzel- oder Gruppenbeiträge (max. drei Mitglieder) in einem der sieben Fachgebiete „Arbeitswelt“, „Biologie“, „Chemie“, „Geo- und Raumwissenschaften“, „Mathematik/Informatik“ sowie „Physik“ und „Technik“ eingereicht werden. Die ausgezeichneten Landessiegerinnen und Landessieger können sich über Geld- und Sachpreise freuen. Das bayerische Kultusministerium will Schülerinnen und Schüler verstärkt zum Forschen motivieren und stellt für die Wettbewerbsrunden in Bayern sowohl personelle als auch finanzielle Ressourcen zur Verfügung.
Die diesjährigen Landessiegerinnen und Landessieger werden ihre Projekte vom 28.05. bis 31.05.2026 beim Bundeswettbewerb in Herzogenaurach präsentieren. Dort werden die Bundessiegerinnen bzw. Bundessieger gekürt und zahlreiche Sonderpreise vergeben.
Die Landessieger „Jugend forscht 2026“:
Entwicklung eines KI-basierten Systems zum Schutz vor Telefonbetrug
Vincent Nack, o.O.
TimberMind
Tobias Schmidt, o.O.
Peptid-Doppelgänger: Grenzen von AlphaFold3 bei der Vorhersage von Spiegelbild-Wirkstoffen
Viyona Singh und Aarav Singh, GISSV German International School of Silicon Valley, Mountain View, USA
Eco-Electra 2.0. Der effiziente Algenstrom.
Timo Spatz und Sophie Slowik, Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach
InnovAlloy DeepDive: Analyse phasenassoziierter Sprödbrüche in Bi-Sn-Zn-Al-Systemen
Levi Jekic, Lennart Antritter und Alexander Kluge, Gymnasium Neubiberg
- Geo- und Raumwissenschaften :
Entwicklung eines IC-Generators zur Simulation wechselwirkender Galaxien
Achilleas Sarakatsanis, Erasmus-Grasser-Gymnasium München
Automatisierte Übersetzung von KI-Modellen in Inferenzhardware
Malte Rauschenbach, Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben
Modellierung der Seilbahn als Doppelpendel und Untersuchung auf deterministisches Chaos
Luise Schmittner, Olympia-Morata-Gymnasium Schweinfurt
Kitchen Compass
Timo Link, Private staatlich anerkannte Tilly-Realschule Ingolstadt
Entwicklung eines „Portablen Multifunktions-Kalibrators“
Stefan Weiß, Staatliche Berufsschule I Deggendorf
- Sonderpreis der Bayerischen Staatsministerin für Unterricht und Kultus für das beste interdisziplinäre Projekt:
Entwicklung eines Windkanals zur Untersuchung aerodynamischer Fähigkeiten von Insekten
Leon Kohr, Staatliche FOSBOS Triesdorf in Weidenach
Detaillierte Informationen zu den Projekten des Landeswettbewerbs sowie Bilder der Preisverleihung sind in Kürze auf der bayerischen Homepage des Wettbewerbs https://www.jugend-forscht-bayern.de verfügbar.
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