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Wer war Graf Lehndorff?

Georg Graf von Lehndorff wurde am 4. Dezember 1833 in Masuren geboren. Er war von 1887 bis 1912 preußischer Oberlandstallmeister an der Spitze der Preußischen Gestütsverwaltung. Graf von Lehndorff drückte der preußischen Landespferdezucht in allen Provinzen, speziell jedoch der ostpreußischen, in starkem Maße seinen Stempel auf. Er war Ehrenmitglied des Britischen Jockey-Clubs und Verfasser des grundlegenden hippologischen Werkes „Handbuch für Pferdezüchter“, das 1881 in Berlin erschienen ist. Graf von Lehndorff verstarb am 30. April 1914.                                                           bsp

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Quelle: http://www.fn-dokr.de/isy.net/servlet/broadcast/ausbildung_stensbeck.html

 

Georg von Lehndorff

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_von_Lehndorff

Georg Graf von Lehndorff (* 4. Dezember 1833 in Steinort; † 29. oder 30. April 1914 in Berlin) war von 1887 bis 1912 Oberlandstallmeister auf dem Gestüt Graditz.

Lehndorff, der 1855 heiratete, war der Aufschwung der Graditzer Pferdezucht im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zu verdanken. Er sorgte dafür, dass die vorher über verschiedene Gestüte verteilten Zuchttiere in Graditz zentralisiert wurden und dass durch Ankäufe Englischer Vollblüter eine Blutauffrischung stattfand. Lehndorff, Ehrenmitglied des Britischen Jockey-Clubs, verfasste das Handbuch für Pferdezüchter (Berlin 1881).

Nach ihm ist die Georg-Graf-von-Lehndorff-Plakette für besonders erfolgreiche Absolventen der Pferdewirtschaftsmeister- und Pferdewirtprüfung im Schwerpunkt Zucht und Haltung benannt.

 

 

 
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Stand: 21. April 2008