Die Augen der Sportwelt richten sich nach Italien, wo mit der feierlichen Eröffnungszeremonie die 25. Olympischen Winterspiele beginnen. Unter den Sportlerinnen und Sportlern aus der ganzen Welt werden in den kommenden Tagen und Wochen auch zahlreiche Athletinnen und Athleten aus Bayern um eine der begehrten Medaillen kämpfen. 48 von ihnen stammen aus den Schule-Leistungssport-Verbundsystemen in Berchtesgaden und Oberstdorf.
Die Namen der ehemaligen und aktuellen Schülerinnen und Schüler dieser Verbundsysteme lesen sich wie ein „Who-is-Who“ des Deutschen Wintersports, darunter unter anderem Emma Aicher, Kira Weidle-Winkelmann, Coletta und Johannes Rydzek, Felix Loch, Andreas Wellinger oder Katharina Schmid . Für die CJD Berchtesgaden wird auch die Abiturientin Helena Euringer in der Disziplin Skibergsteigen am Start sein und Stift gegen Skistock tauschen.
„Dass bei den Olympischen Spielen wieder so viele Athletinnen und Athleten aus Bayern dabei sind, ist einfach nur klasse. Ich freue mich wahnsinnig auf das Mitfiebern. Unseren Starterinnen und Startern drücke ich beim bedeutendsten Sportereignis der Welt ganz fest die Daumen und wünsche ihnen von ganzem Herzen viel Erfolg und mit etwas Glück einen Platz auf dem Siegertreppchen!“, so Kultusministerin Anna Stolz.
Eine besondere Ehre wird bei der Eröffnungsfeier Skispringerin Katharina Schmid aus dem Allgäu zuteil, die die deutsche Fahne ins Olympiastadion tragen wird. Mit Blick auf sie und alle weiteren aktuellen oder ehemaligen bayerischen Eliteschülerinnen und Eliteschüler des Sports betont Anna Stolz: „Die Vielzahl an bayerischen Olympioniken ist auch ein starker Beweis für die beeindruckende Leistungsfähigkeit unserer Verbundsysteme aus Schule, Leistungssport und Internat. Entstanden sind sie zusammen mit den Wintersportverbänden und in enger Abstimmung mit dem Olympiastützpunkt Bayern. Mit dieser gemeinsamen Förderung finden unsere Schülerinnen und Schüler dank ihrer engagierten Lehrkräfte und Trainerinnen und Trainer ein hervorragendes Setting, das ihnen eine schulische Bildung von hoher Qualität gemeinsam mit der Chance auf eine Karriere im Spitzensport ermöglicht.“
Der Leiter des Olympiastützpunkts Bayern Volker Herrmann bekräftigt: „Die Erfolge unserer bayerischen Athletinnen und Athleten sind kein Zufall, sondern das Ergebnis eines über Jahre gewachsenen, eng verzahnten Systems aus Schule, Leistungssport und individueller Förderung – ganz im Sinne der dualen Karriere. Die Eliteschulen des Sports ermöglichen es jungen Talenten, schulische Bildung und Hochleistungssport auf Augenhöhe miteinander zu verbinden. Gleichzeitig übernehmen unsere Athletinnen und Athleten eine wichtige Vorbildfunktion: Sie zeigen Schülerinnen und Schülern im gesamten Freistaat, dass Leistungsbereitschaft und Bildung zusammengehören – und dass Spitzenleistungen im Sport und in der Schule gemeinsam möglich sind.“
Hintergrundinformationen:
Auf der Grundlage von – mit dem Olympiastützpunkt (OSP) Bayern abgestimmten – verbandlichen Konzeptionen wurden in Bayern verschiedene Schule-Leistungssport-Verbundsysteme etabliert, allen voran die vier vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) mit dem Prädikat „Eliteschule des Sports“ ausgezeichneten „Partnerschulen des Leistungssports“ an den Standorten Berchtesgaden und Oberstdorf (olympischer Wintersport) sowie Nürnberg und München (olympischer Sommersport). Sie bieten auch die Möglichkeit einer staatlich gefördertenInternatsunterbringungund damit des Quereinstiegs. Die Effektivität der bayerischen Schule-Leistungssport-Verbundsysteme zeigt sich insbesondere an den regelmäßigen hervorragenden Ergebnissen bayerischer Athletinnen und Athleten, z. B. bei Olympischen Spielen.
Weitere Informationen zu den Schule-Leistungssport-Verbundsystemen in Bayern finden Sie hier.
Die Berufsschule Illertissen und das Berufliche Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg erhielten das Gütesiegel für hervorragende Prävention und Resilienz im Schulalltag.
In diesem Jahr erhielten die Berufsschule Illertissen und das Berufliche Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg das STARK-Gütesiegel. Sie dürfen sich damit über eine besondere Auszeichnung des STARK-Präventionsprogramms freuen, das vor allem die psychische Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Schule und Ausbildung in den Blick nimmt.
Kultusministerin Anna Stolz beglückwünschte die ausgezeichneten Schulen: „ Das STARK-Präventionsprogramm ist extrem wertvoll, da es unseren Schülerinnen und Schülern dabei hilft, mit Stress und Belastungssituationen richtig umzugehen. Das Training stärkt die Resilienz junger Menschen und macht sie stark für die Schule und das Berufsleben. Und es hilft auch dabei, belastende Situationen im Alltag gut zu meistern. Herzlichen Glückwunsch zur tollen Umsetzung des Programms!“
Stellvertretend für die Kultusministerin nahm Ministerialdirigent Dr. Robert Geiger, Leiter der Abteilung Berufliche Schulen am Kultusministerium, an der heutigen Verleihung des Gütesiegels im Schloss Fürstenried teil.
Über STARK
STARK ist eine Initiative der SCHULEWIRTSCHAFT Akademie im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw e.V.) und dem Internationalen Institut für empirische Sozialökonomie (INIFES) und wird von der AOK Bayern und der Interessengemeinschaft Selbständiger, Unternehmer und freiberuflich Tätiger e.V. (ISU) gefördert.
Um die Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf dem Weg zu einem gesunden Umgang mit den Herausforderungen des Lebens zu begleiten, qualifiziert STARK bayernweit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem schulischen und betrieblichen Umfeld zu Stresskompetenz und Resilienz. Durch STARK setzen sich an den Schulen vor Ort die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Themen Stress, psychische Gesundheit und Prävention auseinander. Im Fokus stehen die eigene Verantwortung, die Aktivierung persönlicher Ressourcen sowie die Stärkung der Persönlichkeit.
Weitere Informationen finden Sie unter: Stark (stark-bayern.de).
Starker Impuls für den Landkreis Main-Spessart: Fachlehrkräfte können sich künftig auch in Gemünden qualifizieren.
Der Freistaat Bayern gründet einen neuen Ausbildungsstandort für Fachlehrkräfte in Unterfranken. Genutzt werden Räumlichkeiten der Theodosius-Florentini-Realschule, die zum Ende des Schuljahres 2025/2026 schließen wird. Mittelfristig soll es dort zwei Ausbildungsgänge (zweijährig und vierjährig) mit je 20 Teilnehmern pro Jahrgang geben. Kultusministerin Anna Stolz freut sich über den starken Impuls für die Region: „Mit Gemünden haben wir einen hervorragenden neuen Standort gefunden. Wir werden ihn so entwickeln, dass er ideale Voraussetzungen für die Ausbildung von Fachlehrkräften in Unterfranken bietet. Angehende Fachlehrkräfte können damit auch heimatnah ihren Traumberuf ergreifen. So stärkt die neue Ausbildungsstätte die Lehrkräfteausbildung in ganz Bayern und setzt zugleich einen wichtigen Impuls für den Bildungs- und Lebensraum Unterfranken, von dem unsere Schülerinnen und Schüler unmittelbar profitieren.“
Bayernweit sechster Ausbildungsstandort für Fachlehrkräfte
Mit Gemünden im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart entsteht eine sechste Ausbildungsstätte für Fachlehrkräfte in Bayern. Es handelt sich um eine Außenstelle des Standorts in Ansbach. Weitere Ausbildungsorte sind Augsburg, Bad Aibling, Bayreuth und München. Für den neuen Standort wird in Kürze ein eigenes Bewerbungsverfahren ausgeschrieben.
Anna Stolz betont: „Fachlehrkräfte vermitteln den Schülerinnen und Schülern Alltagskompetenzen und unterrichten sehr praxisnah. Als Experten in den praktischen Fächern helfen sie den Heranwachsenden, ihre Talente zu erkennen und zu entfalten und sie damit zu starken Persönlichkeiten zu machen.“
Sabine Sitter, Landrätin des Landkreises Main-Spessart: „Ich begrüße es sehr, dass mit der Entscheidung des Kultusministeriums unser Landkreis eine neue Bildungseinrichtung erhält und Standort für die Fachlehrerausbildung wird. Damit wird jungen Menschen eine qualitativ hochwertige Ausbildung in der Region ermöglicht und unser Landkreis als Bildungsstandort weiter gestärkt. Mit dem neuen schulischen Angebot sehe ich unsere Anstrengungen, Main-Spessart als ‚Bildungsregion in Bayern‘ zu festigen, auf einem guten Weg.“
Marco Ruck, Kaufmännischer Leiter der Kreuzschwestern Bayern: „Den Kreuzschwestern fiel es nach 74 Jahren als Schulträger in Gemünden sehr schwer, das Ende dieser Ära zu beschließen. Umso mehr freuen sie sich, dass sie mit der Fachlehrerausbildung in ihrem bisherigen Schulgebäude ihren Bildungsauftrag künftig zumindest indirekt weiter erfüllen können.“
Eingesetzt werden Fachlehrkräfte im allgemeinbildenden Bereich vor allem an Grund- und Mittelschulen, Förderschulen und Realschulen. Sie unterrichten hauptsächlich in praktischen Fächern, z. B. in Ernährung und Gestaltung, Kommunikationstechnik, Werken, Kunst, Musik und Sport.
Weitere Informationen zur Ausbildung der Fachlehrkräfte erhalten Sie hier:
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